MOUEEL
→
DE ⌄
Krautzitrusartig · grün · seifig · krautig · frisch

Koriander

Die Aldehyde, die dir nach Zitrus schmecken, schmecken deiner Tante nach Spülmittel. Genetik, kein Geschmacksurteil.

für sich
0.0Säure
0.0Süße
1.0Würze
1.0Bitterkeit
0.0Umami
sortiert · Kanon zuerst

3 von diesen 54 sind wild. Die Theorie sagt ja, gekocht hat sie niemand. warum →

54 Paarungen für Koriander.

Limette

klassisch

Beide liegen nah am Decanal. Die Säure vollendet, was das Blatt beginnt.

Chayote

klassisch

Die Chayote liefert Textur, das Kraut liefert das gesamte Aroma.

Avocado

klassisch

Seifiges Aldehyd gegen reines Fett. Nur der Koriander ist scharf genug, um sich durchzusetzen.

Kreuzkümmel

klassisch

Erde unter Grün. Die halbe Welt würzt mit nichts anderem.

Serranochili

klassisch

Gleiches grünes Register, entgegengesetzte Aufgabe: Koriander parfümiert, die Chili brennt.

Schnapper

klassisch

Aldehyde im Blatt schmecken nach demselben Grün wie frischer Fisch.

Quinoa

klassisch

Grüne Aldehyde auf einem grün schmeckenden Samen: In den Anden waren sie nie getrennt.

Reisnudeln

klassisch

Grüne Aldehyde über heißer Brühe: Der Geruch trifft, bevor der Löffel es tut.

Tortilla

klassisch

Rohes Grün über angekohltem Mais. Mit Zwiebel gehackt, mehr braucht es nicht.

Kürbiskern

klassisch

Grün auf Grün. Das Blatt ist flüchtig, der Samen ist Fett: Der eine hält den anderen unten.

Ananas

üblich

Grüne Aldehyde geben einer sehr lauten Frucht etwas Krautiges, an dem sie sich messen muss.

Mango

üblich

Blatt und Fruchtfleisch teilen sich Linalool, deshalb schmeckt die Salsa nie angeflanscht.

Karambole

üblich

Grüne Aldehyde passen zur grünen Säure; beide sind hell, keines von beiden tief.

Kokosnuss

üblich

Grüne Aldehyde bleiben im Fett hell, wo die meisten zarten Kräuter ganz verschluckt werden.

Baumtomate

üblich

Grüne Aldehyde auf beiden Seiten; das ist ein Salsa-Argument, kein Dessert-Argument.

Seifiges Grün über rohem Allium, die Basis von halb Mexiko.

Zuckermais

üblich

Aldehydgrün gegen milchigen Zucker; es stoppt das Kleben der Süße.

Zwiebel

üblich

Roher Zwiebelschwefel ist laut. Koriander ist das einzige Blatt, das zurückschreit.

Fischsauce

üblich

Strenge braucht einen zitrusgrünen Deckel, abseits der Hitze zugegeben, sonst stirbt er.

Garnele

üblich

Süßes Schalentier und Decanal: die ganze thailändisch-mexikanische Überschneidung in einem Bissen.

Ingwer

üblich

Gingerol-Schärfe und Blattzitrus teilen den Gaumen sauber in zwei Hälften.

Hähnchen

üblich

Erst zum Schluss untergerührt, damit die Hitze die flüchtigen Verbindungen nie berührt.

Erdnuss

üblich

Röstige Pyrazine unter einem rohen grünen Blatt, Kontrast in Textur und Aroma.

Grüne Aldehyde gegen grüne Schärfe: beide schmecken nach demselben Stängel.

Couscous

üblich

Rohe grüne Aldehyde schneiden die Fadheit der gedämpften Stärke.

Seifig-grün gegen etwas Schweres und Dunkles. Roh, von der Hitze genommen, gerissen.

Mungbohne

üblich

Grün auf Grün: Das Blatt ist lauter und zieht die Bohne mit sich hoch.

Lautes Grün über einer Textur ohne eigenes Aroma, das stören könnte.

Aldehydgrün gegen fermentierte Zitrusnote. Die Chermoula lebt von genau diesem Paar.

Seifige Aldehyde wirken wie Zitrus, sobald die Säure hoch genug ist.

Tequila

üblich

Aldehyde wirken wie Zitrus über einer vegetabilen Spirituose; die zwei grünen Noten stapeln sich.

Physalis

unüblich

Grüne Aldehyde auf beiden Seiten; mit Zwiebel püriert wird daraus eine echte Salsa.

Roh und kalt, dünn geschnitten, wie ein Salat angemacht. Dann braucht es Kräuter.

Wintermelone

unüblich

Eine grüne Kopfnote ganz am Ende, weil sonst nichts passiert.

Schweinebauch

unüblich

Ausgelassenes Fett überzieht die Zunge; Koriander kratzt es wieder ab.

Granatapfel

unüblich

Platzende Säuretaschen tun, was eine ausgepresste Limette nicht kann: spät ankommen.

Zwei polarisierende Kräuter gestapelt; wer eines essen kann, schafft meist auch beide.

Garam Masala

unüblich

Grünes Blatt und warme Mischung, beide zuletzt zugegeben, aus genau entgegengesetzten Gründen.

Carne seca

unüblich

Erst nach der Hitze hineingerührt. Rohes, seifiges Grün gegen harte Pökelung ist ein nordöstlicher Reflex.

Jahrhundertei

unüblich

Aldehyde gegen Schwefel. Das Kraut ist seifig genug, um zu widersprechen.

Ringelblume

unüblich

Seifiges Aldehyd gegen harziges Blütenblatt; beide sind auf eine Art grün, die Leute stört.

Erdbeere

selten

Das Paradebeispiel von Foodpairing: gemeinsame Ester, kein kulinarisches Vorbild.

Karotte

selten

Beide liegen aromatisch nah bei den Apiaceae. Roh gerieben, nicht gekocht.

Orange

selten

Linalool-Überschneidung. Ganz im Sinne Segnits: süße Zitrusfrucht macht die Seifennote blumig.

Grüne Aldehyde gegen fruchtige Schärfe. Angola macht das, Portugal meist nicht.

Pisco

selten

Linalool verbindet Kraut und Traube; der Drink wird herzhaft, ganz ohne Salz.

Beide laufen über Aldehyde. Geteilte flüchtige Aromen, doch keine Küche hat sich diese Paarung angeeignet.

Geteilte grüne Aldehyde. Macht aus einer britischen Frucht etwas fast Thailändisches.

Lactone plus Decanal. Kakaobutter trägt das Blatt wie ein Öl.