Zucker
klassischIn Sirup pochiert wird sie von aggressiv zu fast pflaumig. Roh ist sie vor allem Säure.
Eine Baumtomate, die sich nicht entscheiden kann, ob sie Obst oder Gemüse ist. Schälen, die Haut schmeckt wirklich übel.
In Sirup pochiert wird sie von aggressiv zu fast pflaumig. Roh ist sie vor allem Säure.
Zwei Säuren und ein herzhafter Unterton; die Frucht wirkt wie ein Chutney ohne Kochen.
Die Tomatennote darin will Schärfe; die Anden haben daraus schon immer eine Salsa gemacht.
Schwefel gegen Nachtschattensäure; die Frucht wird zum Relish, sobald sie sich treffen.
Fett stumpft eine Säure ab, die sonst alles andere auf dem Teller dominiert.
Grüne Aldehyde auf beiden Seiten; das ist ein Salsa-Argument, kein Dessert-Argument.
Vanillin zieht die Tomatennote Richtung Maracuja, genau dorthin, wo man sie will.
Saure Frucht gegen Hammelfett; Neuseeland macht genau deshalb ein Chutney daraus.
Beide teilen eine sauer-tropische flüchtige Verbindung; zusammen verschwindet die Tomatennote völlig.
Kakaotannin gegen Nachtschattensäure; die Frucht wirkt wie eine sehr dunkle Beere.
Glutamat auf einer Frucht, die schon welches hat; sie hört binnen eines Bisses auf, süß zu schmecken.
Lactonfett über grüner Säure, derselbe Trick, der Tomatillo in der Patisserie funktionieren lässt.
Säuerlicher Baumtomatensaft als Mignonette; Lake und Nachtschattensäure treffen sich.