Rotkohl
klassischSüßsauer mit Essig geschmort: Er schneidet und süßt in derselben Gabel.
Eine Ente mit Ambition und doppelt so viel Fett. Einmal im Jahr braten, dann bis zum Frühling im Bratfett weiterkochen.
Süßsauer mit Essig geschmort: Er schneidet und süßt in derselben Gabel.
Apfelsäure ist die feste Steuer auf Gänsefett. Im Ganzen gebacken, nicht als Mus.
Kampfer hält sich drei Stunden in der Bauchhöhle. Petersilie würde das nicht schaffen.
Der Zucker der Backpflaume konzentriert sich genug, um sich gegen all das Fett durchzusetzen.
Im Bratensatz rösten. Stärke ist die einzige ehrliche Art, so viel Fett zu essen.
Stärkehaltig und süß, deshalb nimmt sie das Fett auf, ohne fettig zu wirken.
Der fetteste Vogel auf dem Tisch braucht das Schärfste in der Vorratskammer.
Die deutsche Wahl: milder als Oregano, mit genug eigenem Zucker für die Gans.
Tannin plus Parfüm: Sie übernimmt die Aufgabe von Apfelmus, hinterlässt aber einen längeren Abgang.
Säure mit einer mandeligen Steinobstkante, die das wildige Fleisch aufgreift.
Ein sehr fetter Vogel braucht eine Säure, die nicht auf halbem Weg aufgibt. Das ist diese Säure.
Nordische Säure für nordisches Fett: schärfer als Zitrone, und sie übersteht den Vogel.
Tannin in der Lake: Es strafft die Haut und legt die Bitterkeit schon vorher an.
Mole-Logik auf einen Weihnachtsvogel angewandt: bittere Röstung gegen ausgelassenes Fett.