Sansho-Pfeffer
klassischBetäubender Pfeffer ist die einzige Bremse für so viel Zucker und Fett.
Aal, glasiert bis zur Unterwerfung. Süß, rauchig, und nach vier Bissen vorbei.
Betäubender Pfeffer ist die einzige Bremse für so viel Zucker und Fett.
Der Reis ist ein Schwamm für die Tare. Ohne ihn ist die Glasur nur Sirup.
Tare ist Soja, über die Sauce hinaus zu Lack reduziert. Salz stoppt die Süße.
Mirin-Zucker karamellisiert auf dem Grill. Dieser Lack ist das ganze Gericht.
Der Lack braucht Strahlungshitze ohne Flamme, sonst verbrennt der Zucker schwarz.
Kalt, nass, leicht grün: der Reset-Knopf zwischen den Bissen.
Dashimaki um den Aal gewickelt. Das Creme-Fett mildert die Röststellen.
Reisalkohol streift den Lack ab, der Aal schmeckt wieder nach Fisch.
Süße Glasur plus Schale und Kick; das Fett braucht die Zitrusnote mehr als die Schärfe.
Essig und Gingerol schrubben den Gaumen auf halbem Weg durch die Schale.
Perillaaldehyd wirkt wie kühles Grün über heißem Karamell.
Chinkiang gegen Tare: zwei Karamelle, eines sauer. Chinesische Aal-Logik.
Vanillin aus angekohlter Eiche sitzt in der Tare, als wäre es immer da gewesen.
Grill-Pyrazine treffen Röstbohnen-Pyrazine. Unerprobt, nicht unvernünftig.