Olivenöl
klassischZuerst Öl, dann Säure. Nasse Blätter nehmen keins von beidem an.
Vor allem Wasser mit Haltung. Das Dressing ist der Geschmack, das Blatt nur das Transportmittel.
Zuerst Öl, dann Säure. Nasse Blätter nehmen keins von beidem an.
Säure ist es, die Wasser nach Essen schmecken lässt.
Erst Emulgator, dann Geschmack. Ohne ihn rutscht das Dressing ab.
Salz und Glutamat machen aus einem faden Blatt eine Hauptspeise.
Trockene Salzkristalle auf einem nassen Blatt. Kontrast erledigt die ganze Arbeit.
Zusammen in Butter schmoren. Das Blatt wird zur Sauce.
Heißes Fett über kaltem Blatt lässt es genau passend welken.
Roh eingewickelt mit Reis und Schweinefleisch: kaltes Blatt, heißes Fett, salzige Paste.
Gebratener Brösel gegen nassen Knack. Zwei Texturen, keine weich.
Eigelb ist das Dressing. Pochiert, klebt es, wo Öl abliefe.
Geschmort, nicht angemacht. Butter macht daraus Gemüse statt Salat.
Alliumschärfe ohne den Knack roher Zwiebel.
Gleiches Wasser, mehr Knack. Beide leben oder sterben am Salz.
Emulgiertes Fett klebt an einem Blatt, das zu glatt für Vinaigrette ist.
Das Blatt ist die Hülle, die Paste ist die Würze.
Kalter Knack gegen heißes Fett, in einem Bissen gegessen, damit keins gewinnt.
Ein weiches Blatt hat dem nichts entgegenzusetzen. Genau diese Schieflage ist der lokale Witz.
Blauschimmelsalz auf Eisbergwasser. Grob, und es funktioniert jedes Mal.
Zusammen geschmort, verhindert die Minze, dass es nach heißem Nichts schmeckt.
Beide salzig-süß, und beide fallen auf Kommando in derselben Butter zusammen.
Beide grün-blumig. Ein aufgegossenes Dressing gibt dem Kopfsalat ein Geheimnis.