Bambussprossen
klassischFrühlingsspross und Frühlingsalge, in Dashi geköchelt. Nichts dazugegeben.
Die glitschigen grünen Streifen in der Misosuppe. Seidiger als Kombu, und will gegessen werden.
Frühlingsspross und Frühlingsalge, in Dashi geköchelt. Nichts dazugegeben.
Wakame, Tofu, Dashi. Die Alge ist mehr Textur als Geschmack.
Weiche Würfel gegen seidige Streifen. Ein Texturargument, das immer wieder gewinnt.
Essig, Zucker, Salz, Alge. Zehn Minuten, und es zählt als Gericht.
Die andere Hälfte des Sunomono. Beide schmecken nach kaltem Wasser und Grün.
Gerösteter Samen über marine Seidigkeit. Koreanisches Muchim setzt stark darauf.
Koreanischer Algensalat ist zuerst Öl: Es umhüllt die Streifen und löst sie voneinander.
Das Salz ist schon da. Soja fügt Tiefe hinzu, nicht Würze.
Suppe aus Rinderbrust und Alge, gegessen an Geburtstagen und nach der Geburt.
Roh ins Dressing gerieben. Gingerol räumt die leichte Jodnote weg.
Bittere Schale gegen marine Mineralik. Ein Salat, der noch keinen Namen hat.
Pfeffrige Polyphenole über seidiger Meeresnote. Anderes Meer, gleicher Instinkt.
Glutamat auf Glutamat. Wakame-marinierte Tomate wirkt kalt wie ein gekochtes Gericht.