Reis
klassischHeiße Stärke lockert die Fäden und verdünnt das Ammoniak zu etwas Essbarem.
Klebrig, fadenziehend, riecht nach alten Socken und Haselnuss. Japans eigene Mutprobe, täglich zum Frühstück gegessen.
Heiße Stärke lockert die Fäden und verdünnt das Ammoniak zu etwas Essbarem.
Scharfes grünes Allium ist das Standardgegenmittel in jeder Fertigpackung.
Das Tütchen ist nicht zufällig Senf: Schärfe hebt Ammoniak restlos auf.
Dieselbe Bohne, ein saubereres Ferment. Sie würzt, ohne eine weitere Strenge hinzuzufügen.
Fett überzieht zuerst die Zunge, sodass die Bohnen mit stumpfer Kante ankommen.
Mariner Schwefel trifft Bohnenschwefel; das Seetang-Blatt bindet nebenbei auch die Fäden.
Klebriges Ferment haftet, wo Sauce abläuft. Ammoniak und Erde vertragen sich.
Milchsäure schneidet durch das Ammoniak, wie Limette die Fischsauce schneidet.
Zwei Schleime ergeben eine Textur. Japan nennt es neba-neba und isst es absichtlich.
Dieselbe Strenge von Isovaleriansäure, ein anderer Schimmel. Beide stinken nach Füßen, beide schmecken nach Nüssen.
Bittere Röstung gegen ammoniakartige Bohne; die Kakaobutter erstickt die Fäden.