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Krautgrün · nelkig · anisartig · pfefferartig · grasig

Basilikum

Bekommt Flecken, wenn man es schief ansieht, dann parfümiert es den ganzen Raum. Anspruchsvoll, lohnt sich.

für sich
0.0Säure
1.0Süße
1.0Würze
1.0Bitterkeit
0.0Umami
sortiert · Kanon zuerst

3 von diesen 35 sind wild. Die Theorie sagt ja, gekocht hat sie niemand. warum →

35 Paarungen für Basilikum.

Erdbeere

klassisch

Segnit-Terrain: die Nelkenkante verhindert, dass die Beere sirupartig wird.

Kirschtomate

klassisch

Erst zum Schluss hineinreißen. Hitze zerstört das Linalool, das die Paarung funktionieren lässt.

Nudeln

klassisch

Die Hitze der Nudeln verflüchtigt das Blatt. Erst abseits der Flamme dazugeben.

Zitrone

üblich

Basilikum ist Linalool, die Schale ist Limonen. Zwei Parfüms, und die Schale dreht die Lautstärke auf.

Beide sind vor allem Wasser und grüne flüchtige Verbindungen; Basilikum gibt ihnen Rückgrat.

Das frische Blatt stellt die grüne Note wieder her, die sechs Tage Sonne zerstört haben.

Zucchini

üblich

Zucchini ist eine leere grüne Leinwand; Basilikum liefert das ganze Aroma.

Aubergine

üblich

Gebratene Aubergine wird süß und schwer. Basilikum ist der Ausweg.

Zuckermais

üblich

Gleiches August-Fenster; die Nelkennote sitzt gut auf Maiszucker.

Knoblauch

üblich

Schwefel drängt nach vorn, Basilikum nimmt ihm die rohe Kante.

Ricotta

üblich

Grünes Linalool auf ungesalzenem Quark. Kräftig salzen, sonst verschwindet es.

Burrata

üblich

Ein frisches Kraut gegen einen Käse mit kaum eigenem Aroma.

Balsamico

üblich

Das Kraut ist grün und flüchtig, der Essig dunkel und langsam. Das volle Spektrum.

Tucupi

üblich

Basilikum kommt beim Kochen hinein. Eine saure Brühe will eine süße grüne Krone, keine weitere Säure.

Konzentrierte Tomate hat ihre grüne Kopfnote verloren. Frisches Blatt gibt sie zurück.

Pfirsich

unüblich

Gemeinsames Linalool. Basilikum lässt Steinobst mehr nach sich selbst schmecken.

Nektarine

unüblich

Linalool auf Linalool. Es wirkt wie mehr Parfüm, nicht wie ein Kraut auf dem Teller.

Kiwi

unüblich

Linalool über grasiger Säure; es zieht die Kiwi Richtung Parfüm im grünen Spektrum.

Maracuja

unüblich

Linalool über katzenartiger Säure zieht das Aroma von animalisch zurück Richtung blumig.

Netzmelone

unüblich

Gemeinsame blumige Terpene; das Blatt lässt den Moschus nach Parfüm wirken statt nach Schweiß.

Sardelle

unüblich

Salzfisch-Umami unter einem grünen Blatt: der ganze ligurische Trick.

Garnele

unüblich

Süßes Schalentiereiweiß nimmt die Anisnote an wie eine Marinade.

Hanfsamen

unüblich

Beide terpengrün; Hanfpesto ist Pinienkern ohne den Preis.

Linalool über einer leeren süßen Leinwand; das Kraut wird zum Geschmack des Gerichts.

Aprikose

selten

Lactone wollen ein krautiges Gegengewicht, sonst werden sie zu Marmelade.

Himbeere

selten

Ionon und Eugenol überschneiden sich. Blatt quetschen, Frucht mazerieren.

Gin

selten

Wacholder läuft auf Kiefernterpenen, Basilikum auf Linalool und Eugenol. Linalool ist, wo sie sich treffen.

Geteiltes Linalool mit grüner Kante; das ist ein Gimlet mit einem Blatt drin.

Linalool über Lactonen; die Frucht hört auf, ein Smoothie zu sein, und wird zum Gang.

Süße rohe Jakobsmuschel plus Basilikumöl: gemeinsames Linalool, keine Tradition dahinter.