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Fruchtadstringierend · mandelig · pflaumig · gerbstoffreich · heckenartig

Schlehe

Eine Pflaume, die einen hasst. So adstringierend, dass sich der Mund verschließt, deshalb landet sie im Gin und sonst nirgends.

für sich
4.0Säure
1.0Süße
0.0Würze
4.0Bitterkeit
0.0Umami
sortiert · Kanon zuerst

2 von diesen 12 sind wild. Die Theorie sagt ja, gekocht hat sie niemand. warum →

12 Paarungen für Schlehe.

Zucker

klassisch

Nichts an dieser Schlehe ist ohne ihn essbar. Zucker ist hier Lösungsmittel, kein Süßungsmittel.

Mandel

üblich

Der Stein steckt schon voller Benzaldehyd; mehr davon macht es nur hörbar.

Apfel

üblich

Heckenlogik: Apfel liefert Pektin und Zucker, Schlehe liefert Tannin und Farbe. Keins funktioniert allein.

Wodka

üblich

Ein reineres Lösungsmittel als Gin, also kommt die Pflaumennote durch statt des Wacholders.

Reh

unüblich

Tannin und Säure gegen Eisen; ein Schlehengelee schlägt rote Johannisbeere bei Wildfleisch.

Adstringenz schrubbt Fett ab; die Schlehe leistet, was Apfelessig täte, schmeckt aber nach Frucht.

Dieselbe Hecke, dasselbe Harz. Deshalb schmeckt der Schlehen-Gin stimmig statt bloß aromatisiert.

Stilton

selten

Blauer Schimmel und mundtrocknendes Tannin; das Käsefett ist das Einzige, was das übersteht.

Zwei einige Tannine; die Fruchtsäure rettet den Kakao davor, staubig zu schmecken.

Ente

wild

Adstringierende dunkle Frucht gegen ausgelassenes Fett; schärfer und weniger süß als Kirsche.

Stout

wild

Röstmalz und Heckentannin; das Bier liefert die Süße, die die Frucht verweigert.